Sandra, alias Santtra Oxyd, bricht einige (Deliveroo) Rekorde. Sie ist nicht nur mit am längsten dabei und ist einer der ersten Kurierinnen gewesen und hielt bis vor kurzem auch den internen Altersrekord.
Unter ihrem Künstlernamen Santtra Oxyd macht sie tibetanische Folklore Musik, spielt Punkrock mit Akkordeon, schreibt Meditationsbücher und ist Heilerin. Jeden Winter fährt sie einige Monate durch Asien, gibt einige Konzerte und flieht vor der Berliner Kälte. Ihr spannendes Leben wurde in dem Film "Jenseits von Tibet" verfilmt.
Wir haben sie einen Abend in ihrer Homezone Charlottenburg besucht, sind mit ihr auf eine kleine Tour gekommen und haben ihr ein paar Fragen zu ihrem Job mit Deliveroo gestellt.

1. Du fährst, anders als viele, nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Auto. Hast du ein paar Tipps die du verraten kannst?

Mein Auto ist ganz auf meine Arbeit ausgerichtet. An meiner Amatur sind Flaschenöffner und Schere befestigt, hinten habe ich Arbeitskleidung und Wechselsachen und im Kofferraum habe ich zusätzlich zu den Deliveroo Taschen größe Styroporkisten. Ich bin also für alles gewappnet. Damit das Essen heiß bei den Kunden ankommt, nehme ich immer meine Deliveroo Tasche mit ins Restaurant und verstaue das Essen direkt. Die Tasche kommt dann im Kofferraum in eine der Styroporkisten das Essen kommt wirklich immer heiß an. Ich rate wirklich in so eine Tasche zu investieren.

2. Was ist am anstrengendste an deinem Job?

Definitiv das Treppensteigen. Ich arbeite meistens das Wochenende durch und muss mich dann erstmal einige Tage davon erholen. Und man muss sich auch wirklich an den Verkehr gewöhnen.

3. Was machst du wenn du mal eine Pause machst? Gibt es Orte die sich in deiner Zone besonders zum Warten eignen?

Wenn es um Pausen geht ist es besonders angenehm, dass ich Auto fahre. Typischerweise stelle ich meinen Wagen irgendwo zwischen der Leibnizstraße und der Nieburstraße ab, von dort aus bin ich schnell in den meisten Restaurants und mittendrin. Um kurz entspannen zu können, mache ich dann meistens ein paar Meditationsübungen. Viele unserer autofahrenden Kolleg*innen treffen sich in der Weimarerstraße am Karl-August-Platz bei der Trinitas Kirche. Oft treffen wir uns auch in den Restaurants, wenn wir auf eine Bestellung warten. Wir haben einen Kollegen, der so viele Bestellungen an einem Tag ausliefert, dass sich fast alle mit ihm messen wollen und wir intern so eine kleine Competition laufen haben. Ich mache da eigentlich nicht mit, aber letzten Sonntag habe ich zum ersten mal seit einem Jahr wieder mehr als er gehabt, das musste ich ihm dann schon mal sagen.
Ab und zu gehe ich auch zu kleineren Happenings, Abschiedsfeiern von Kollegen und so. Es ist wichtig nicht nur seine eigenen Brötchen zu backen und wir verstehen uns auch gut untereinander.

Danke für’s Mitnehmen Sandra

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